UVA - Weil du wichtig bist

2019


21-11-2019

Gehaltsabschluss 2020

Man glaubt nicht, was 3 Tage vor einer Landtagswahl möglich ist. In nur einer Verhandlungsrunde zwischen der ÖGD in Person ZBR-Vorsitzendem Dr. Tripolt und dem Landesrat Mag. Drexler wurde der Gehaltsabschluss für Beamte auf Bundesebene auch vom Land Steiermark übernommen.

Die Erhöhung beträgt durchschnittlich 2,3%.

Ein Schelm, der dabei Arges denkt, wenn ein FCG-Mitglied auf Vertretungsseite mit dem ÖAAB-Obmann und VP-Landesrat über Erhöhungen spricht, die den VP Landeshauptmann beflügeln können.

Und das, wo letztes Jahr um die Erhöhung bis zu Kampfmaßnahmen gerungen werden musste, weil das Landes-Doppel-Budget für 2019 und 2020 das nicht hergab. Jetzt geht es….

Wir freuen uns jedenfalls über den Abschluss und hoffen, dass mit dem gleichen Elan die Verhandlungen zu SIII/IV/V/K-Schema, die Abrechnung und Nachzahlung zu den Vordienstzeiten und die Probleme im Zusammenhang mit dem §14 der SI-Vereinbarung gelöst werden.


7-2-2019

Update Vordienstzeiten

Bekanntlich wurde letztes Jahr durch die KAGes – auf wesentlichen Druck durch die UVA – über den Weg des Betriebsrates am LKH Univ. Klinikum Graz und im Zentralbetriebsrat der KAGes – die Möglichkeit geschaffen individuell die anrechenbaren Vordienstzeiten überprüfen zu lassen.

Von den eingelangten Anträgen wurden bisher knapp die Hälfte beurteilt. Hiervon erfahren ca. 20% eine bessere Einstufung.

Individuell kann sich dabei auch der Vorrückungsstichtag ändern, wie heute im ZBR berichtet wurde.

Wir empfehlen daher auch auf diesen Punkt in der Vereinbarung zum Dienstvertrag genau zu studieren!

Was weiter offen ist, ist der Modus der Nachzahlung.

Dieser ist weiterhin Thema von Verhandlungen zwischen dem ZBR-Vorsitzenden und der KAGes-Führung.

Unter dem Strich bleibt dabei, dass sich auch hier durch die Verzögerungstaktik der Dienstgeber Geld spart. Einerseits durch Pensionierungen, wo berechtigte Ansprüche nur noch als Einzellklagen gegen die KAGes durchsetzbar sind, zum anderen wird dem Dienstgeber durch die Verzögerung der Nachzahlung ein Darlehen gewährt.

Über allfällige Anspruchszinsen, die sich aus den Nachzahlungen ergeben könnten, wird momentan nicht einmal gesprochen.

Zu Guter Letzt hieß es auch noch von KAGes-Seite, dass die Verhandlungen zu den Nachzahlungen mit den Verhandlungen zum SIII / IV / V / K-Schema verknüpft werden sollen.

Uns beschleicht das unangenehme Gefühl, dass es hier zu Vereinbarungen kommen könnte, die nicht voll im Sinne der Dienstnehmer geschlossen werden.

Wir fordern daher die Verhandlungsleiter auf gemäß dem alten Sprichwort „Gute Freunde – klare Rechnung“ vorzugehen!






11-05-202

COVID19 – KAGes im Normalbetrieb, oder doch nicht?

Die KAGes-Führung macht es ihren Mitarbeiter*innen momentan nicht wirklich leicht.

Mitte März ging es noch. Da war COVID-Krise. Mit Sonderurlaub, Homeoffice und Schichtdiensten.

Am 29.4.2020 schreibt die Kleine Zeitung noch vor dem KAGes-Vorstand, dass mit 4.5.2020 die Spitäler hochgefahren werden. Die zugehörige Aussendung des Vorstandes kommt dann 1,5h später per E-Mail in verschiedenen Versionen.

Sinnigerweise ist der 29.4.2020 ein Freitag.

Also die kürzest möglich Vorlaufzeit für einen Vollbetrieb.

Die Dienstpläne für den Mai sind aber schon längst übergeführt. Und nicht mehr gültig?

Wir sind ja Improvisation gewöhnt, oder?

Eine Woche später, genau am 8.5.2020, wieder zu Mittag sickert über dunkle Kanäle durch, dass mit dem Hochfahren seit 4.5.2020 auch der geplante Sonderurlaub 1012 hinfällig ist und sich eigentlich alle am heutigen Tag zum regulären Dienst einfinden sollten.

Nur wer hat wirklich am Freitag Nachmittag Zugriff auf diese Informationen?

Zudem gibt es dazu auch keine entsprechende Aussendung, sondern nur eine Adaptierung der SU 2003.2525. Die muss man erst suchen in den Weiten des Intranet.

Völlig egal ist dabei offenbar, dass hier Familien mit schulpflichtigen Kindern betroffen sind, die keine Betreuung haben. Von wegen „familienfreundlichster Betrieb“!

Dieses Informationschaos ist zu beenden! Man hält sich dafür einen eigenen Stab an Medienleuten. Was machen die in dieser Zeit? Oder ist das eine einsame Entscheidung des Vorstandsvorsitzenden?

Fakt ist: Es ist Regelbetrieb verordnet. Damit sind auch alle Sonderregelungen und Vereinbarungen für den COVID-Krisenmodus aufgehoben!

Somit wären Schichtdienste umgehend einzustellen und auch Nebenbeschäftigungen umgehend zu zulassen!

Genau deswegen braucht es eine Arbeitnehmervertretung, die unabhängig ist und die Betriebsführung auf Fehler hinweist, wenn es nötig ist.


Jetzt ist es nötig!

UVA – weil du wichtig bist!

 

| Login