Die politische Verquickung des Landes als Eigentümer mit der KAGes und dem Betriebsrat am LKH Univ.Klinikum Graz durch die ÖVP oder ÖVP-nahe Organisationen garantiert den Durchgriff der Landespolitik bis direkt ins LKH.

Und so ist es auch möglich, dass der Dienstgeber dem Betriebsratsvorsitzenden oftmals die Linie vorgibt, die unwidersprochen bleibt.

Wenn dann das Ergebnis dienstgeberfreundliche Vereinbarungen sind, die auch noch gravierende Schlechterstellungen der Mitarbeiter*innen beispielsweise im Vergleich zur Medizinischen Universität zur Folge haben, ist eine rote Line überschritten.

Dass der Betriebsrat und der Dienstgeber nicht immer miteinander kämpfen müssen, sondern gemeinsame Strategien zur Weiterentwicklung des Betriebes fassen, ist in deutschen Leitbetrieben Standard.

Wir wollen eine kritsche Auseinandersetzung mit den Ideen des Dienstgebers.

Wir wollen auch, dass unsere und Eure Vorschläge Gehör finden und umgesetzt werden.

Das geht aber nur, wenn man sich dem Dienstgeber in kritischen Diskussionen stellt und nicht laufend seinen teils fragwürdigen Anweisungen unterwirft!

Deswegen ist Unabhängig deutlich besser!