Ohne die UVA wäre der Betriebsrat eine völlig parteiabhängige Institution.

ÖVP und SPÖ haben seit Jahrzehnten auch im Betriebsrat des Klinikums keine Gegner, als sich selbst, gehabt.

Mit der 2/3 Mehrheit der FCG ist der ÖVP ein Durchgriff der Landesregierung in die größte Arbeitnehmervertretung des Landes gelungen:

Landeshauptmann – ÖVP

Landesrat für Personal – ÖVP UND ÖAAB-Obmann

Landesrätin für Gesundheit und Pflege – ÖVP

KAGes-Vorstandsvorsitzender – ÖVP nahe

Betriebsratsvorsitzender Tripolt ÖAAB und FCG-Mitglied

Das ist nicht nur demokratiepolitisch im höchsten Maße bedenklich, sondern auch der Grund für die zahme Vertretung des Betriebsrats-Vorsitzenden dem Dienstgeber gegenüber. Das Ergebnis sind neben den Dingen, die wir nicht wollen, zuletzt die massiv kritisierte und mittlerweile flächendeckend abgelehnte COVID-Betriebsvereinbarung.

Ohne Parteieinfluß kann man direkter sprechen.

Unabhängigkeit garantiert einen kritschen Blick auf die Aktivitäten des Dienstgebers, der noch immer feudale Muster pflegt.

Deswegen braucht es Vielfalt in der Vertretung und unabhängige Kritiker!