13-10-2020

BR-Wahl vom Juli 2020 angefochten

Wie die Kronen Zeitung Steiermark heute berichtet, wird die BR-Wahl am Klinikum Graz angefochten. In der Klagsschrift werden mehrere Punkte ausgeführt, die die Anfechtung begründen. Nun hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen als zuständiges Arbeitsgericht zu prüfen, ob die Wahl zu wiederholen ist.

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12-08-2020

UVA-UG unterstützt online Petition der Pflegekräfte

Mit heutigem Tag hat nach der höchst unterschiedlichen Beschlußfassung zur Bonifikation der Pflegekräfte (KAGes 1-2 Urlaubstage, extramurale Pflege €500,-) eine online-Petition zur Gleichstellung der Pflegekräfte begonnen.

Die UVA unterstützt diese Petition vollinhaltlich. Zum Einen, weil es keine Diskriminierung innerhalb der Berufgruppe geben darf, zum Anderen, weil die Bonifikation längst überfällig war. Die Halbherzigkeit ihrer Aktion mögen die ÖVP-Politiker selbst überdenken!

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/gleichberechtigung-fuer-die-pflegekraefte-der-steiermark


24-07-2020

Einladung zur Konstituierung ergangen

Am 5.8.2020 soll sich der neu gewählte Betriebsrat konstituieren. Die UVA wird dann leider nur mehr mit 3 Mandaten vertreten sein. Umso grösser ist unser Ansporn den Regierenden noch mehr auf die Finger zu schauen.

Denn immerhin ist der Betriebsrat ein Kollegialorgan, bei dem ALLE Mitglieder haften und für falsche Entscheidungen gerade stehen müssen.

Auch ein Thema, dem wir uns annehmen werden!


05-07-2020

Der „faire“ Wahlkampf der FCG-ÖVP-teamklinikum

Videos sind nett, informativ und haben wenn sie am Klinikum gedreht werden Voraussetzungen: nämlich eine Drehgenehmigung!

Wir haben die bekommen und uns daran gehalten.

Dem teamklinikum ist das egal. Die posten fröhlich Unterstützungen aus dem OP, ihren Arbeitsplätzen, mit KAGes-Logo und in Dienstkleidung. Und vermutlich nicht ausserhalb der Dienstzeit.

Wir haben uns an all diese Dinge gehalten.

Als verlängerter Arm der ÖVP im Klinikum ist offenbar alles möglich…

Auch das Zusperren des BR-Büros während der Corona-Krise. Da musste man ja viel vorbereiten: Plakate, eine Hompage, Medienberichte, usw.

Nur die Mitarbeiter in der Krise bekamen: Videogrüsse von Tripolt.

Die Belegschafstvertretung MUSS unabhängig sein!

WIR sind die einzigen, die DAS GARANTIEREN können!


25-06-2020

Seltsames Demokratieverständnis von Schwarz-Rot

Grundsätzlich würde man meinen, dass man sich bei der Listenerstellung der wahlwerbenden Gruppen an die Mandatsstärke hält.

Ist beim Nationalrat so, beim Landtag, bei Gemeinderatswahlen, usw.

Nicht im Angestellten-BR am Grazer Klinikum. Da hält man sich an die Tradition…

Und beschließt, das die zweitstärkste Fraktion als Liste 3 antreten soll. und zwar einstimmig in trauter Zweisamkeit zwischen Schwarz (FCG) und Rot (FSG).

Eigentlich ist uns egal, welche Listennummer wir führen.

Es beweist nur, dass der Filz weg gehört!


24-06-2020

Tripolts „fairer“ Wahlkampf …

Seit heute ist das Klinikum mit ÖVP-FCG Plakaten vollgepflastert. Weit über 50 Plakate sind zu sehen.

Schön. Nur wenn man weiß, dass es dazu eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Monaten braucht, um die Flächen zu bekommen, sind wir in der Zeit um Ostern für eine Auftragserteilung.

MITTEN IN DER CORONAKRISE.

Da hat der Betriebsratsvorsitzende nichts Besseres zu tun, als eine vorgezogene Wahl generalstabsmäßig vorzubereiten!

Die Qualität seiner  Betriebsvereinbarungen spricht Bände!

Von vorgezogenen Wahlen ist da noch keine Rede. Die sichert man sich, indem man mit einer satten 2/3-Mehrheit zurücktritt und Wahlen Anfang Juli vom Zaun bricht.

Einziger Zweck der Übung: SCHWARZER MACHTERHALT!

Deswegen sind Unabhängige notwendig!

Wir zeigen demokratiepolitisch bedenkliche Vorgänge auf!

Wir kontrollieren die Mächtigen!

GEGEN PARTEIFILZ – FÜR UNABHÄNGIGKEIT

AM 8.+9.7.2020 UNABHÄNGIG WERDEN – UNABHÄNGIG WÄHLEN!


19-06-2020

Der Kampf um die Stimmen geht los

Noch bevor die Wahlvorschläge bekannt sind, geht der Kampf um die Stimmen schon los. Insbesondere in den sozialen Medien ist die Aufmerksamkeit gestiegen. Teils wird schon mit härteren Bandagen gekämpft. Interessant ist in diesem Zusammenhang zu beobachten, dass genau die Fraktion, die die vorzeitige Wahl vom Zaun gebrochen hat – die FCG um BR-Vorsitzenden Tripolt, gerne Werbung in Komentarform auf unserer Seite zurück lässt. Das können wir leider nicht zulassen. Für sachliche Diskussion stehen wir aber immer zur Verfügung.

Weil WIR zuhören und daher wissen, wo die Probleme liegen!


10-06-2020 Teil 2

BR-Vorsitzender Tripolt setzt sich wirklich ein: In der heutigen Betriebsversammlung hat Kollege Tripolt gezeigt, wie Einsatz aussieht:

Eine von uns neuerliche beantragte Reduktion der Betriebsratsumlage wurde mit rechtlichen Winkelzügen WIEDER abgewürgt.

Zunächst wurde die Erweiterung der Tagesordnung nicht akzeptiert (wozu braucht man dann Betriebsversammlungen, wenn die Mitarbeiter*innen keine Themen einbringen dürfen). Dann wurde das Thema mit dem Hinweis, dass es nicht vom Betriebsrat beschlossen wurde (unsere Anträge wurden auch hier mehrfach niedergestimmt), nicht weiter behandelt.

Also weiter fest höchtmögliche Umlage zahlen!

Man brauchts ja für das #teamklinikumgraz , eine Seite deren Medieninhaber der ÖAAB ist ….

#fakenews Kollege Tripolt!

Wir wollen einen unabhängigen Betriebsrat!

UVA-UG Liste 2


10-06-2020

Angestellten-BR-Wahl Klinikum Graz: Termin steht!

Die Wahl wird am 8.7. und 9.7.2020 stattfinden.

Möglich ist die Wahl in Wahllokalen in der Lounge und am Kinderzentrum. Es gibt aber auch die Möglichkeit der BRIEFWAHL!

Nun ist die Chance da eine unabhängige Vertretung zu wählen!

UVA-UG. Wir wollen, dass Ihr gehört werdet!


28-05-2020

Vorgezogene Wahl des Angestelltenbetriebsrates am LKH Univ.Klinikum Graz!

Mit dem mehrheitlichen Rücktrittsbeschluss in der gestrigen BR-Sitzung wurde der Fristenlauf zur vorgezogenen Betriebsratswahl am Klinikum Graz eingeleitet.
Die Wahl wird vermutlich Angang Juli stattfinden. Sobald Details bekannt sind, werden wir sie veröffentlichen.
Wir zählen auf Euch!

Weil ihr wichtig seid – nicht nur in Coronazeiten!

UVA – wir hören zu und bewegen


11-05-202

COVID19 – KAGes im Normalbetrieb, oder doch nicht?

Die KAGes-Führung macht es ihren Mitarbeiter*innen momentan nicht wirklich leicht.

Mitte März ging es noch. Da war COVID-Krise. Mit Sonderurlaub, Homeoffice und Schichtdiensten.

Am 29.4.2020 schreibt die Kleine Zeitung noch vor dem KAGes-Vorstand, dass mit 4.5.2020 die Spitäler hochgefahren werden. Die zugehörige Aussendung des Vorstandes kommt dann 1,5h später per E-Mail in verschiedenen Versionen.

Sinnigerweise ist der 29.4.2020 ein Freitag.

Also die kürzest möglich Vorlaufzeit für einen Vollbetrieb.

Die Dienstpläne für den Mai sind aber schon längst übergeführt. Und nicht mehr gültig?

Wir sind ja Improvisation gewöhnt, oder?

Eine Woche später, genau am 8.5.2020, wieder zu Mittag sickert über dunkle Kanäle durch, dass mit dem Hochfahren seit 4.5.2020 auch der geplante Sonderurlaub 1012 hinfällig ist und sich eigentlich alle am heutigen Tag zum regulären Dienst einfinden sollten.

Nur wer hat wirklich am Freitag Nachmittag Zugriff auf diese Informationen?

Zudem gibt es dazu auch keine entsprechende Aussendung, sondern nur eine Adaptierung der SU 2003.2525. Die muss man erst suchen in den Weiten des Intranet.

Völlig egal ist dabei offenbar, dass hier Familien mit schulpflichtigen Kindern betroffen sind, die keine Betreuung haben. Von wegen „familienfreundlichster Betrieb“!

Dieses Informationschaos ist zu beenden! Man hält sich dafür einen eigenen Stab an Medienleuten. Was machen die in dieser Zeit? Oder ist das eine einsame Entscheidung des Vorstandsvorsitzenden?

Fakt ist: Es ist Regelbetrieb verordnet. Damit sind auch alle Sonderregelungen und Vereinbarungen für den COVID-Krisenmodus aufgehoben!

Somit wären Schichtdienste umgehend einzustellen und auch Nebenbeschäftigungen umgehend zu zulassen!

Genau deswegen braucht es eine Arbeitnehmervertretung, die unabhängig ist und die Betriebsführung auf Fehler hinweist, wenn es nötig ist.

Jetzt ist es nötig!

UVA – weil du wichtig bist!


24-04-2020

COVID19 – Schräglage in der Pflege am Klinikum verschärft sich zur Krise

Mittlerweile kann man von einer Pflegekrise durch COVID19 am Klinikum reden.

Bedauerlicherweise sind etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege erkrankt oder haben gültige Absonderungsbescheide. Aus diesem Titel alleine fehlen derzeit ca. 100 Personen.

Weitere 100 fehlen, weil die Stellen im Rahmen der Anspannung nicht besetzt werden.

Somit gehen dem Klinikum momentan 200 dringend benötigte Pflegepersonen ab.

Was zur Folge hat, dass Spezialabteilungen, nachdem sie als COVID-Stationen geführt wurden, nicht damit beginnen können ihre Spezialpatienten zu versorgen.

Besonders ärgerlich ist dieses Führungsproblem, das sich über mehrere Ebenen bis in die Spitze der KAGes zieht, dann, wenn rund 3800 Pflegepersonen Steiermark weit in Sonderurlaub geschickt wurden. Und die Konzernzentrale nicht bereit ist solidarische Aushilfe zu gewährleisten.

Der Vorsitzende des Betriebsrates am Klinikum und Zentralbetriebsratsvorsitzende beschäftigt sich stattdessen mit Aussendungen zur persönlichen Schutzkleidung. Auch wichtig, aber nicht sein Job!

Er hätte die Konzernzentrale auf den Missstand aufmerksam machen müssen, wäre er vor Ort!

Unsere Forderungen:

Solidarische Unterstützung der Pflege am Klinikum durch Kolleginnen und Kollegen, die momentan im Homeoffice sind!

Umgehendes Setzen von Maßnahmen durch die Konzernführung den Pflegemangel zu beheben!

Dringliches Überdenken des weiteren Aufrechterhaltens des COVID-Zonenplans.

Erwachen der Betriebsratsführung aus dem Dornröschenschlaf!

UVA – Wir erkennen Probleme und nennen sie beim Namen!  


19-04-2020

COVID19 – Schräglage bei Krankenhausangestellten verschärft sich

Unser Bundespräsident würde sagen: „Das haben wir ganz gut hinbekommen.“ Die Zahl der Infizierten sinkt, es gibt kein Bettenproblem und die Intensivstationen können COVID-Intensivfälle ausreichend behandeln. Das ist die schöne Seite.

Dennoch gibt es Abteilungen mit Schichtdienst, teils dramatische Probleme in der Pflege und noch immer Infektionen, die innerhalb des Personals stattfinden.

Gleichzeitig denkt man darüber nach, die Elektivversorgung hoch zu fahren. Was an sich sinnvoll und notwendig ist. Weil zum Glück nur ca. 1/3 der zur Verfügung stehenden COVID-Betten belegt sind. Von den Übergangsbetten gar nur 5%.

Aber Routinebetrieb mit gleichzeitig weiter ausgesetztem KAAZG ist ein arbeitsrechtlicher Wiederspruch. Gleich verhält es sich mit Einspringerdiensten, wenn an der gleichen Abteilung Kolleg*innen im homeoffice sind. Das verträgt sich nicht!

Unsere Forderungen:

Beim Hochfahren der Elektivversorgung sind die Rahmenbedingungen des KAAZG wieder herzustellen! Überschreitungen sollen nur mit individuellen Vereinbarungen möglich sein! Die Steiermark darf hier ruhig einmal Vorreiter sein!  

Den in den sozialen Medien als „Helden“ bezeichneten Kolleg*innen, die in der direkten Versorgung von COVID-Patienten und Notaufnahmen tätig sind, ist nach bayrischem Vorbild eine Gratifikation in Form einer Sonderzahlung zu gewähren! Als Höhe wäre auch hier das bayrische Vorbild zu wählen.

Die Rückkehr zur Normalität darf nicht durch eine permanente Ausnahmesituation in den Spitälern gerechtfertigt werden!


27-03-2020

COVID19 – bestens vorbereitet?

Seit Ende Februar ist das SARS2-CoV auch in Österreich angekommen. Was nur eine Frage der Zeit war. Seitdem hat sich viel – oder fast alles verändert.

Aus einem „läppischen grippalen Infekt“ wird eine bedrohliche Erkrankung. Die Bundesregierung verordnet Ausgangssperren und die Spitäler beginnen sich vorzubereiten.

Man versucht es halt, so gut es geht. Je weiter die Zahlen steigen, desto drastischer werden die Maßnahmen. In wenigen Tagen werden Einheiten geschaffen, an denen jahrelang herumgeplant wird. Bestes Beispiel: die neue ZNA.

Parallel dazu werden Dienstmodelle ausgesetzt und verschieden Varianten eines Schichtdienstes umgesetzt, Stationen umgewidmet und Abteilungen lösen sich (vorübergehend) auf.

Alles wichtig, notwendig und hoffentlich auch zielsicher.

Aber: durchgängige Information ist Mangelware. Planungshorizonte sind völlig offen und die Änderungen im Arbeitsumfeld teils rigoros.

Wenn dann Kolleginnen und Kollegen ins Homework oder die Rufbereitschaft geschickt werden, andere aber Schichtdienste bewältigen müssen, sich nicht aus dem Hamsterrad kommen sehen, beginnt sich eine kritische Schieflage auf zubauen.

Uns dürfen nicht die gleichen Fehler passieren, wie Italien!

Erschöpftes Personal bringt nichts. Es macht Fehler und wird krank.

Daher – auch in der Krise unsere Forderung an die Führung:

–          Transparente Information

–          Transparente Planung

–          Personaleinsatz so gestalten, dass Überforderung und Burnout kein Thema werden dürfen. Erholungsphasen müssen gleich, wie Arbeitsphasen geplant werden!

–          Adäquate Ausrüstung mit Schutzmaterialen, wo sie nötig sind

–          Reaktivierung der Ideenbörse – die besten Vorschläge kommen von den Berufsgruppen selbst!

Alle sind bereit in der Krise anzupacken.

Wir wollen aber auch nach der Krise noch gerne im Spital arbeiten!

Solltest Du Probleme in deinem unmittelbaren Bereich haben (Diensteinteilung, Arbeitsbelastung, Kommunikation, Überforderung, usw.) dann melde dich bei uns!

Wir hören zu und helfen Dir!


12-03-2020

COVID19 in steirischen Spitälern: Information ist Mangelware

Die aktuelle SARS2-CoV-Epidemie fordert uns alle. Wir wissen noch nicht, wie heftig der Ausbruch in Österreich und der Steiermark wird. Aber wir ahnen es.

Nur das ist zu wenig. Die Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen wollen und müssen wissen, was die Krisenstäbe planen. Zumindest so weit, dass das persönlich Leben darauf eingerichtet werden kann.

Je frührer und je strukturierter, desto besser!

Die strikte message controll, die die KAGes momentan fährt ist hierfür kontraproduktiv. Die Schreiben des Vorstandes beruhigen wenig.

Deswegen: gezielte aktuell gehaltene Information!

Leicht zugänglich und nicht im Intranet irgendwo verborgen!


11-03-2020

COVID19 wird auch zur Herausforderung für das steirische Gesundheitswesen – insbesondere in den Spitälern.

Daher ist der Eigentümer – das Land Steiermark – gefordert zum Einen die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung zu stellen und zum Anderen das medizinische Personal vorzuhalten.

Die Besetzung von durch die Anspannung offen Stellen ist hier ein möglicher Schritt eine Personalknappheit im medizinischen Bereich, die sich auch durch (hoffentlich möglichts wenige) Erkrankungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben wird, abzupuffern.

Rasches und konsquentes Vorgehen ist hier gefragt!