01-09-2014

Update Vordienstzeiten

Nach der Initiative der UVA hat der Zentralbetriebsrat der KAGes mit dem Arbeitgeber, dem Land Steiermark, vertreten durch das Personalmanagement der KAGes, Verhandlungen aufgenommen.

Zunächst war bis zum Mai keine wesentliche Beweglichkeit zu erkennen.

Erst der Beschluss, nach Bestätigung unserer Rechtsmeinung durch die Arbeiterkammer, bei weiterem Beharren des Dienstgebers eine Feststellungsklage zu führen, hat zum Einlenken geführt.

Seitens des Landes Steiermark wurde ein Verjährungsverzicht akzeptiert.

Das bedeutet, dass die Ansprüche nicht nach drei Jahren verfallen, sondern erhalten bleiben.

Der aktuelle Stand ist dahingehend, dass von der KAGes sämtliche Personalakten im Hinblick auf die Vordienstzeiten und deren Anrechnung durchgesehen werden und gleichzeitig eine Hochrechnung der dafür notwendigen Mittel erfolgt.

Gleichzeitig ist man im zuständigen Ministerium für Kunst und Kultur, Verfassung und öffentlichen Dienst bemüht eine für Österreich gültige Gesetzesvorlage zu erstellen, die diesen Bereich regeln soll.


27-08-2014

Hat Hammer etwas zu verbergen?

Sommerzeit. Urlaubszeit. Gleichzeitig wieder Auftauchen alter Muster. BRV Hammer verschickt die Einladung zur Augustsitzung des BR Klinikum Graz 48 Stunden und 20 Minuten vor deren Beginn. Formalrechtlich in Ordnung, aber doch fragwürdig. Insbesondere, wenn man weiß, dass viele Kolleginnen und Kollegen im verdienten Urlaub weilen, und die da gebliebenen mehr als genug zu tun haben. Das ist für kleine Fraktionen eine schwierige Situation. Noch komplizierter wird die Vertretungsaufgabe dann, wenn Krankenstände die BR-Mitglieder verhindern und die Vertretungen dienstlich an der Teilnahme verhindert sind. Wenn sich dann auch noch Revisionsberichte auf der Tagesordnung finden, wird die Geschichte unelegant.
Oder man hat was zu verbergen. Jedenfalls ist die Optik mehr als getrübt.   Vielleicht sollte man sich das bei künftigen Einberufungen überlegen. Insbesondere, wenn man im Zentralbetriebsrat eine Führungspersönlichkeit sein will!  

Eiko Meister Obmann der Unabhängigen Vertretung für ALLE


22-05-2014

Nächstes demokratiepolitisch bedenkliches Versäumnis der herrschenden Betriebsratsklasse um Hammer & Co:
Alle Mitarbeiter_innen, welche am Sonntag den 25.5.2014 Dienst versehen, müssen der EU Wahl fernbleiben, sofern sie nicht selbst vorgesorgt haben. Eine WahlKarten Urne ist offenbar seitens des Betriebsrates nicht aufstellbar.
Nach jahrzehntelanger Alleinherrschaft rückt die Demokratie leider überall in den Hintergrund.
Die UVA fordert das Aufstellen einer WahlkartenUrne am Klinikum und in allen anderen KAGesHäusern um den Mitarbeiter_innen ihr demokratiepolitisches Recht auf Wahlbeteiligung einzuräumen.

  • wurde mittlerweile behoben 🙂

Es geht ja doch!
Eine Wahlkommission wurde am Klinikum eingerichtet!
Die UVA begrüßt das wieder gefundene demokratiepolitische Verständnis!


21-05-2014

Was für ein großartiger Erfolg für die UVA! 

Nachweislich (siehe BR Protokoll) haben die Vertreter der UVA das Unrecht in der Frage Vordienstzeitenanrechnung in den Betriebsrat gebracht. Anfangs haben Hammer und Co. nur abwehrend reagiert. Unser Druck blieb aufrecht, dann kam ein zusätzliches Gutachten seitens der Arbeiterkammer. Und siehe da, nun ist man vor dem Einbringen einer Feststellungsklage. 
Alle wissen wir es, ohne UVA wäre der Betriebsrat nie tätig geworden. 
Wie gut für alle MitarbeiterInnen der KAGes, dass es endlich eine unabhängige Fraktion im Betriebsrat gibt, die sich ausschließlich für MitarbeiterInnen Interessen einsetzt.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3635961/drohen-land-millionen-nachzahlungen.story?

Ihre UVA – Hilfe in schwierigen Zeiten.


13-05-2014

Mit Überwachung gegen Diebe?

Vor kurzem wurde ein Fall bekannt, bei dem es darum ging, am Klinikum Diebe direkt bei der Tat zu überführen.

In einem Sozialraum des Klinikums wurde mit Wissen der Anstaltsleitung und der Klinikumsleitung eine Überwachungskamera angebracht.

Diese war dazu gedacht, Einbruchsdiebe bei der Tat zu überführen. Im Sinne des Ermittlungserfolges wurde die Aufstellung dieser Kamera nur an eine sehr kleine Personengruppe mitgeteilt.

Die Mitarbeiter der betroffenen Klinik wurden hiervon nicht informiert. Dies wiederum hat zu heftigen Reaktionen geführt….

Grundsätzlich sind Überwachungskameras von der Datenschutzkommission zu genehmigen und dabei die Notwendigkeit der Aufstellung entsprechend zu untermauern. Das DSG 2000 regelt exakt, welche Daten erfasst werden dürfen, wie die Auswertung ist, und welche Ergebnisse aus diesen Auswertungen wem zugänglich zu machen sind. Das DSG 2000 schützt im Bereich Videoüberwachung auf sehr detaillierte Art und Weise die einzelne Person. Gleichzeitig ermöglicht es auch die Erfassung von Bilddaten zur Überführung von Kriminellen unter besonderen Voraussetzungen.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich nun der Versuch Einbrecher abzuschrecken.

Es ist anzunehmen, dass die Klinikumsleitung davon ausgegangen ist, mit dieser Überwachungskamera einen Einbruch zu dokumentieren und einen möglichen Wiederholungstäter auszuforschen. Jedwede andere Verwendung einer Überwachungskamera hätte sich nämlich außerhalb des Gesetzes und der geltenden Betriebsvereinbarungen bewegt.

Ihre UVA – Hilfe in schwierigen Zeiten.


02-05-2014

Die UVA ist seit etwa eineinhalb Jahren in den Betriebsrat gewählt und kann einen weiteren Erfolg in der Vertretung ALLER Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Graz vermelden:

Nach ständigem Insistieren und Nachfragen hinsichtlich der zu planenden Maßnahmen für die sicherlich wieder in diesem Jahr anstehenden Hitzetage ( siehe Protokolle der Anfragen und Vorschläge der UVA) ist von Seiten der Belegschaftsvertretung und der Anstaltsleitung ein Maßnahmenbündel vorgelegt worden: 

Auszugsweise wie folgt:

1.      Lüftungsmaßnahmen

–       Morgenkühlung durch Fenster (z.B: Querlüftung mit mehreren Fenstern) – durch Nutzer, Patienten oder Betreiber

–       keine (Fenster-) Dauerlüftung während Hitzeperioden – durch Nutzer, Patienten oder Betreiber

–       Fenster während der Nacht – zumindest nach Möglichkeit –  kippen (Nachtauskühlung). Dies nur, wenn aus sicherheits- und witterungstechnischen Gründen möglich

–       Nutzung einer Durchlüftung über Brandrauchklappen, Brandrauchentlüftung

–       Reduzierung der inneren thermischen Lasten (z.B. elektrische Geräte nur bei Bedarf betreiben, Kunstlicht nur bei Bedarf einschalten)

2.      Nutzung von Sonnenschutzeinrichtungen

–       Markisen

–       Außenjalousien

–       Rollläden

–       Raffstores

–       Lamellenblenden (vertikal od. horizontal / starr od. beweglich)

Seitens der Abteilung Haustechnik wurde Gebäude für Gebäude des LKH-Univ. Klinikum Graz analysiert und teilweise bereits mit Sonnenschutzeinrichtungen versehen. Weitere Umsetzungen sind in Planung.

3.      Dienstkleiderordnung

Die Dienstkleiderordnung wurde und wird überarbeitet, um unseren MitarbeiterInnen Kleidung mit besonders gutem Tragekomfort anzubieten.  Ein großflächiger Testlauf erfolgt voraussichtlich ab Juni 2014 auf verschiedenen Pflegestationen. Je nach Testergebnis  wird diese Kleidung flächendeckend für alle Berufsgruppen zum Einsatz kommen.

4.      Gratis Mineralwasser

Ab einer Außentemperatur von 35 °C wird seitens der Anstaltsleitung und des Betriebsrates gekühltes Mineralwasser verteilt.

5.      Standventilatoren

Bei Bedarf können Standventilatoren zum Einsatz kommen, welche über die Abteilung Haustechnik (Herr W. Monschein, Nbst.: 83200) abgefasst werden können.

6.      Mobile Klimageräte

In besonders exponierten patientennahen Bereichen können über die Abteilung Haustechnik (Herr W. Monschein, Nbst.: 83200) mobile Klima-Standgeräte beantragt werden, die bei Zutreffen der Voraussetzungen eine Aufstellung veranlassen wird.

7.      Technische bauliche Evaluierung

Für LKH 2020 Bauten, z. B. Zahnklinik, Chirurgie  ist eine geothermische Flächenkühlung vorgesehen. Durch den Neubau der Kältezentrale Chirurgie und UBT und Erweiterung der Umluftkühler im Seminarzentrum wird es für viele Bereiche zu spürbaren Verbesserungen kommen.

Aus unserer Sicht fehlt insbesondere noch in die Möglichkeit des Klebens von Fensterfolien insbesondere in den nach Süden und Westen ausgerichteten Gebäudeteilen. 

Ihre UVA – Hilfe in schwierigen Zeiten. www.uva.st


25-04-2014

Update Vordienstzeiten:

Mitte des Monats Mai soll es Gespräche mit der Landespolitik geben und mit dem Vorstand der KAGes zur Thematik.

Wir haben nochmals BRV Hammer aufgefordert in der Causa seinen Vertretungsauftrag wahr zu nehmen, was dieser auch zusichert. Wir bleiben diesbezüglich weiter am Ball!

Update Pendlerrechner:

Laut BRV Hammer ist das Personalmangement der Klinik derzeit dabei eine neue Version des Pendlerrechner zu testen. Es soll dann die Berechnung vom Wohnort zur Dienstadresse stattfinden.

Im Zweifelsfall sollte man sich die Pendlerpauschale vom zuständigen Finanzamt im Zuge des Jahresausgleiches berechnen lassen.

UVA – die einzige unabhängige Vertretung.


01-04-2014

Der Beweis der Verweigerung einer tatkräftigen Vertretung des BR!….

Anrechnung von Vordienstzeiten und Übertragung ärztlicher Tätigkeiten an das Pflegepersonal

Liebe Kollegin! Lieber Kollege!

Da in der E-Mail vom 27. März 2014 unrichtige Behauptungen aufgestellt wurden, möchte ich Ihnen den derzeitigen Sachverhalt zum Thema „Anrechnung von Vordienstzeiten“ mitteilen.

28. Februar 2014              Im Kurier wurde zu diesem Thema von mir bereits Stellung bezogen.

4. März 2014                      Antrag des Zentralsekretariates der GÖD an Bundesminister Dr. Ostermayer um Aufnahme von Verhandlungen.

4. März 2014                      Antrag vom Zentralbetriebsrat der Stmk. KAGes an den Vorstand der KAGes um Aufnahme von Verhandlungen.

23. März 2014                   Im Antwortschreiben gehen die Verantwortlichen davon aus, dass keine Übertragbarkeit des Urteils auf den Bereich der KAGes besteht.

25. März 2014                   Ich habe dieser Argumentation eindeutig widersprochen und verstärkt auf Verhandlungen gedrängt.

21. Mai 2014                      Es findet die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Vorstand und dem Zentralbetriebsrat der KAGes statt. Diese hartnäckige Vorgehensweise führte zum gewünschten Erfolg.

Wir werden Sie natürlich zeitgerecht über den Verlauf und ein etwaiges Ergebnis dieser Verhandlungen informieren.

Zum Thema „Übertragung ärztlicher Tätigkeiten an den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege“ möchte ich Ihnen unsere Meinung kundtun.

Die mitverantwortlichen Tätigkeiten nach § 15 GuKG (Infusionen, Injektionen usw.) sind bei ärztlicher Anordnung im Rahmen des Berufsumfanges durchzuführen. Werden diese Tätigkeiten vom Pflegepersonal durchgeführt, so finden diese in der Personalbedarfsberechnung ihren Niederschlag und die Dienstposten werden vom Dienstgeber umgesetzt. Sollte das Ergebnis des Projektes  ergeben, dass intravenöse Zugänge auch das Pflegepersonal zu machen hat, so werden wir dafür sorgen, dass diese Tätigkeit ebenfalls in der Personalbedarfsberechnung berücksichtigt wird. 

Werte Kollegin, werter Kollege, wir werden uns auch in Zukunft weiterhin für eine sach- und lösungsorientierte Arbeit zum Wohle unserer Kollegenschaft einsetzen. Wir wehren uns klar gegen eine populistische Vernaderung. Mit freundlichen Grüßen, für den Angestelltenbetriebsrat: Gerhard Hammer Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates


29-03-2014

Update Vordienstzeiten….

In der gestrigen Sitzung des Betriebsrates wurde das Thema von der UVA eingebracht. Laut Vorsitzendem Hammer gibt es auf Österreichischer Ebene und in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Aktivitäten die Umsetzung des EuGH-Urteils in Österreich zu beschleunigen. BRV Hammer hat zugesichert, das Thema so lange auf der Tagesordnung der Betriebsratssitzungen zu halten, bis die gewünschte Lösung erreicht ist.

Währenddessen erreichen uns laufend Zuschriften von Betroffenen.

Wir werden das Thema im Auge behalten und im Falle der Erfolglosigkeit der geplanten Schritte auf österreichischer Ebene selbst rechtliche Schritte einleiten.

Betroffene können sich unter office@uva.st melden!

UVA – die einzige unabhängige Vertretung.


14-03-2014

Vordienstzeiten….

HAMMER WAR WIEDER JAHRELANG UNTÄTIG!
Das EuGH Urteil zu den Vordienstzeiten in Salzburg muss den BR wohl aus dem Dämmerschlaf holen.
VORDIENSTZEITEN VON PRIVATEN DIENSTGEBERN WERDEN BEIM LAND STMK NICHT ANERKANNT!!

Die UVA beantragt im BR das Einbringen einer Feststellungsklage durch den BR/ZBR. Wie sollen sonst Mitarbeiterinteressen gewahrt werden?

Betroffene können sich unter office@uva.st melden!
Ihre UVA


05-02-2014

Das elektronische Schließsystem….

sorgt für gehörigen Wirbel am Klinikum. Die InfoVeranstaltungen sind gelinde gesagt “patzig” abgehalten.
Die UVA hat vor dem/der “gläsernen Angestellten” von Anfang an gewarnt. Die herrschende BetriebratsKlasse hat das megateure Projekt (über 1 Million Euro) durchgedrückt.
Die MitarbeiterInnen des Klinikums werden’s sich merken- bis zur nächsten Wahl. Dann wird abgerechnet.


Die UVA hat jetzt schon VIEL auf der Habenseite…!


29-01-2014

1. Informationsabend UVA 2014:

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung der UVA im Rahmen ihrer Betriebsratstätigkeit in den 3 goldenen Kugeln. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnten der Veranstaltung bei. Kompetente und umfassende Information durch Stefan Kovacevic zum Thema Parkplätze und Jobticket. Die UVA dankt allen, die unserer Einladung gefolgt sind und freut sich bereits auf die Folgeveranstaltung.

Hier können sie sich ihre Informationen als pdf. Datei downloaden.


22-01-2014

Gehaltsverhandlungen:

Die UVA begrüßt den Abschluss zu den jährlichen Gehaltsverhandlungen. Die UVA ist bei den Betriebsratswahlen angetreten mit dem Ziel, Ergebnisse von Gehaltsverhandlungen nur mehr an der Inflation und darüber zuzulassen.
Mit diesem Ergebnis ist ersichtlich, dass auch als Opposition mit klar definierten Zielen und ständigem Druck auf die Verhandler gute Ergebnisse möglich sind.
Hier das Verhandlungsergebnis im Detail:

Die Bundeslösung wird vollinhaltlich übernommen im Sinne eines Doppelabschlusses für die Jahre 2014 und 2015.
Das Entgelt wird ab 1. März 2014 um 1,4% und mit einem zusätzlichen Fixbetrag von € 14,50 erhöht.
Die Gehälter steigen ab 1. März 2014 staffelwirksam zwischen 2,53% und 1,55%.
Die Zulagen und Vergütungen werden ab 1. März 2014 um 2,02% erhöht.
Für 2015 wurde die Abgeltung der vollen Inflationsrate plus 0,1% vereinbart.

Die UVA-ihre unabhängige Vertretung im Betriebsrat


20-01-2014

Brief eines neuen Mitgliedes:

Sehr geehrter & geschätzter Herr Dr. Meister!

Es ist mir WIRKLICH eine Ehre, Mitglied in Ihrem UVA-Verein zu sein.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie unendlich wichtig und genial ich es empfinde, dass Sie und Ihre Teammitglieder diese Interessensvertretung “geboren” haben!

Als eh. LKH-Bedienstete vor Jahren hatte ich das Glück, einen sehr tollen Chef zu haben, und dort sehr gut aufgehoben gewesen zu sein, aber ich hatte mit einigen KollegInnen Kontakt, wo ich regelmäßig Gänsehaut bekam, wenn sie mir ihren Klinikalltag schilderten…

(Leider musste ich als Alleinerz. mit 2 Jungs weggehen, da die Stelle nur halbtags war und das Einkommen einfach nicht gereicht hat… Die Aufstockung war immer in Aussicht gestellt, kam aber nie…).

Persönlich bin ich durch Mobbing schwer geschädigt worden, dzt. arbeitsunfähig, und darf sagen, dass mir Ihr Engagement so viel Mut macht – Sie können sich sicherlich vorstellen, wie “aussichtslos” man sich manchmal fühlt, aber durch die UVA und all Ihr Wirken bekommen wir ALLE Hoffnung – egal, ob wir je im Klinikum waren, oder nicht.

SIE machen Hoffnung und Mut, dass sich Zustände ändern und ändern lassen.

Dafür Ihnen allen gemeinsam DANKE – im Namen der Menschenwürde, der Achtung und des Respekts.

Mit vorzüglicher Hochachtung und besten Grüßen,

Ihre…………..


07-01-2014

Betriebsratsjahr 2013 – Ein Rückblick aus Sicht der UVA Im November 2012 beginnt sich um Martin Wehrschütz, Oberarzt an der Univ. Klinik für Radiologie eine Gruppe zu bilden, die als Liste bei der Angestellten-Betriebsratswahl 2012 am Klinikum zur Wahl antreten möchte. Innerhalb nur weniger Stunden sind die Kandidaten und Unterstützer gefunden, die zur Einreichung des Wahlvorschlages notwendig sind. Dieser wird wegen angeblicher Formfehler vom Wahlvorstand abgelehnt. In nur 24 Stunden wird ein neuer Vorschlag erstellt, der nun akzeptiert wird. Bis zur Wahl bleiben noch knappe 2 Wochen. Dezember 2012: Die Wahlwerbung ist voll im Gange und die UVA mit persönlichen Kontakten, Plakaten und Email-Aussendungen präsent. So präsent, dass das Versenden von Emails durch wahlwerbende Gruppen von der Klinikumsleitung faktisch untersagt wird. 12.12.2012: Die UVA geht mit 20% der Stimmen und 5 Mandaten als Sieger aus der Angestellten-Betriebsratswahl hervor. Die regierende FCG muss hierbei den Verlust von 4 Mandaten zur Kenntnis nehmen. Die FSG bleibt gleich. Jänner 2013: Schon bei der Konstituierung des neuen Betriebsrates wird klar, dass die FCG mit Obmann Hammer mit der UVA nichts zu tun haben will und besetzt aufgrund der absoluten Mehrheit, die sie inne hat, alle Führungspositionen. Die UVA sieht sich in der Rolle der wachsamen Opposition bestens aufgehoben. Spätestens in der ersten regulären Sitzung wird auch klar, dass die Führung des Betriebsrates wenig Kritik zulässt. Frühjahr 2013: Die UVA nimmt ihre Aufgabe als Kontroll-Opposition wahr und stellt immer öfter fest, dass vor allem der Umgang mit den Fonds des Betriebsrates zwar formal in Ordnung, aber insgesamt kontrollbedürftig ist. So ist es zwar formalrechtlich in Ordnung eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zu führen, eine echte Budgetplanung gibt es nicht. Weiters kommt es zu ersten kritischen Anmerkungen zur verpflichtenden Ausbildung zum Risk-Manager in einzelnen Bereichen,  die nur durch Einwirkung der UVA dahingehend verhindert werden könne, dass als Prinzip die Freiwilligkeit herrscht. April bis Juli 2013: Immer öfter kommt es zwischen BR-Vorsitzendem Hammer und den Vertretern der UVA zu Wortgefechten ob der diktatorischen Sitzungsführung und der fraglichen Rechtmäßigkeit, in der Beschlüsse zu Stande kommen. Insbesondere kann die UVA beweisen, dass sogenannte Präsidien, wie sie seit Jahren abgehalten werden, rechtlich nicht zulässig sind. Dennoch wird der konstruktive Vorschlag der UVA endlich eine Geschäftsordnung für den größten Betriebsrat der Steiermark zu schaffen, laufend von der FCG niedergestimmt. Die Vertreter der UVA suchen aktiv den Zugang zur Stadt- und Landespolitik, um der Parkplatzmisere am Klinikum endlich Herr zu werden. Die Gespräche lassen eine gewisse Hoffnung auf sinnvolle Lösungen aufkeimen. Juli 2013: Auf den anhaltenden Druck der UVA den unrechtmäßigen Zustand zu beheben kommt es nach Antrag durch BR-Vorsitzenden Hammer zur Auflösung des sogenannten Präsidiums. Die UVA beginnt die Rechtmäßigkeit und Folgewirkungen getätigter Präsidiumsbeschlüsse – vor allem in Personalfragen – kritisch zu bearbeiten. In der Parkplatzfrage gibt es weiter keine neuen Erkenntnisse. Gleichzeitig wird der Vorschlag der UVA in der Weihnachtsaktion von Geschenkpaketen auf Gutscheine umzustellen nur Hohn entgegengebracht und mit der indirekten Wertschöpfung für die steirische Wirtschaft durch die Aktion argumentiert. Sommer 2013: Während die Stadt und das Klinikum unter der Hitzewelle mit bis 39°C leiden, beschäftigt sich der Betriebsrat mit dem elektronischen Schließsystem. Vom Vorsitzenden Hammer wird dazu eine Betriebsvereinbarung vorgelegt, die auch gleich beschlossen werden soll. Nur durch die aufmerksame Arbeit der UVA wird dieses Ansinnen zurückgestellt bis Fragen zum Datenschutz abschließend geklärt sind. Die Stimmung zwischen BR-Vorsitzendem Hammer und den UVA-Vertretern beginnt sich ob des Führungsstils weiter zu verschlechtern und eskaliert Ende August mit der Androhung von rechtlichen Schritten gegen OA. Dr. Martin Wehrschütz wegen angeblicher Rufschädigung des Vorsitzenden Hammer. September 2013: Die Betriebsvereinbarung zum elektronischen Schließsystem wird nach kritischen Einwänden der UVA und vorheriger Befragung von Datenschutzexperten so überarbeitet, dass sie unterschreibbar wird. Gleichzeitig wird durch den Vorstoß der UVA das Thema Hitzebelastung an die Klinikleitung herangetragen, die darauf Ende des Monats mit einem Dank-Email an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums reagiert. In der Parkplatzfrage erhält die UVA nach nochmaliger Rückfrage bei der Landes- und Stadtpolitik die unbefriedigende Antwort, dass das Thema vom Klinikum zu lösen sei. Herbst 2013: Ende Oktober wird der Angestellten-Betriebsrat mit der neuen Betriebsvereinbarung zur Parkplatzbewirtschaftung und dem Mobilitätsvertrag konfrontiert. Die hinzugezogenen Planungsexperten seitens der Stadt Graz und des Landes können auch im Zusammenhang mit der Erweiterung der Straßenbahnlinie 7 keine wirklich befriedigenden Fakten vorlegen. Dennoch versucht die Anstaltsleitung in fast 3 Stunden Beratung das neue Konzept inklusive Job-Ticket schmackhaft zu machen. Die kritischen Anmerkungen der UVA werden zwar gehört, führen aber zu keiner Änderung des Vorgehens. Die regierende Mehrheit der FCG beschließt die Betriebsvereinbarung zur Mobilität der Mitarbeiter inklusive Tariferhöhungen um bis zu 50%. Spätherbst 2013: Die im November stattfindende Betriebshauptversammlung steht unter dem Stern der Selbstdarstellung der jeweiligen FCG-Vorsitzenden. Die Berichterstattung über den gemeinsamen Betriebsratsfonds erfolgt mündlich. Die Anmerkungen der UVA hier doch auch im Sinne der Transparenz bei Summen in Millionenhöhe Budgets zu erstellen verhallen auch in Gegenwart des AK-Vizepräsidenten Franz Gosch ungehört.   Auch dies ist letztlich ein Grund dafür die UVA neu zu strukturieren. Aus der Erkenntnis heraus, dass eine Liste gegen Gewerkschaftsableger der Großparteien nur unterliegen kann, wird der Beschluss gefasst einen Verein zu gründen. Am 24.10.2013 wird dann in der Gründungsversammlung der Verein: „Unabhängige Vertretung für ALLE (UVA) – Verein zur betriebsrätlichen Unterstützung von Angestellten in Krankenhäusern“ aus der Taufe gehoben. Seit Anfang Dezember 2013 darf die UVA ihre Aktivitäten in der Organisationsform eines Vereins ausüben. Alle weiteren Informationen zu unseren Aktivitäten, dem Verein, der Beitrittsmöglichkeit und weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage unter www.uva.st. Laufende Statusberichte sind auch auf Facebook zu finden. Wir haben für ALLE ein offenes Ohr!

05-01-2014

Offener Brief eines Beschenkten: Auszüge aus einem offenen Brief eines Beschenkten nach der Bescherung der “BR Packerln”an den BR:
“…ich bin jetzt 10 Jahre alt und zusammen mit meinem Bruder, der ist 8, haben wir jetzt 18 UNO Spiele. Handtücher sind bereits eben so viele im Kasten, teilweise kann man die Jahreszahl an der Farbe ablesen…gibt es einen Grund, warum ihr mir immer das gleiche schenkt?…”


Die UVA wollte Gutscheine schenken, damit sich jeder das aussuchen kann, was er/sie braucht…wir glauben an die Selbstbestimmung der MitarbeiterInnen. 2016 sollte das möglich werden!…   Die UVA…,weil du uns wichtig bist