Mitte März 2020: Ein neues Virus hält die Welt und auch die KAGes Spitäler in Atem.

SARS2CoV ist auch in der Steiermark angekommen, während in der Lombardei die Intensivstationen keine Patienten mehr versorgen können.

Besondere Zeiten fordern besondere Maßnahmen.

Daher werden in zentralen Bereichen neue Dienstmodelle eingeführt. 12h-Schichten in der Notaufnahme und Aussiedeln der Non-COVID-EBA in die Chirurgie-Ambulanz.

Es dauert Wochen, bis der Betriebsratsvorsitzende endlich eine Betriebsvereinbarung unterschreibt. Noch vor der MUG, dafür mit einer Befristung bis Jahresende 2020 oder Beendigung des Notfallbetriebes.

Ist grundsätzlich ok und wird auch anfänglich mitgetragen. Nur als die Medizinische Universität Graz eine Betriebsvereinbarung unterschreibt – es ist kurz vor Ostern – erleiden KAGes-Mitarbeiter*innen durch den voreilenden Gehorsam des BR-Vorsitzenden Tripolt deutliche Nachteile.

Die Situation ist auch jetzt im Juni 2020 noch immer nicht ausgesetzt. Es gibt noch immer sogenannte Infektionsdienste an der EBA, die im Schichtmodell laufen. Die keiner der Betroffenen will.

Der Ärger ist deswegen groß, weil die Betroffenen nicht wirklich in die Diskussion einbezogen wurden und die Befristung deutlich zu lange ist.

So sieht eine gute Vertretung nicht aus!

Deswegen: eine Interessenvertretung ohne Interessenskonflikte!

(C) MUCH

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